Sri Lanka, eine komplett andere Welt. Die Reise bis nach Ahangama

 

Was für ein stressiger Morgen hatte ich noch in Bali. Fahrer organisieren, Blogeintrag fertig erstellen, Koffer/Rucksack packen, Surfboard flugtauglich machen und wollte natürlich noch irgendwie mit Sabrina, sie kam mich für zwei Tage besuchen, nochmals surfen gehen. Mit Surfen wurde leider nichts da die Wellen nicht gerade top waren.

Gegen 12 Uhr, glaube ich, wurde ich von Ketut abgeholt. Unser Bali-Driver. Ganz netter Kerl. Am Flughafen Denpasar verabschiedete ich mich, auf ein Wiedersehen, noch von zwei Kolleginnen die ich im Kamafari kennengelernt habe.

Angekommen im Flughafen Colombo werde ich schon von 2 jugendlichen Money-Changer angegriffen. Nein nicht wortwörtlich angegriffen, sondern sie wollten das ich bei ihnen Geld wechsle. Ich lass es mir nicht entgehen und gönne mir einen kleinen Spass daraus zu machen. Ich hebe meine Arme hoch und zaple wie ein Dirigent wild umher.

 

Kaum habe ich mein Geld gewechselt schon kommt der nächster Mann auf mich zu. «Hey mai frend, how ar yu?» «Fine thx bro. And you?» «Ooh guud guud. Where yu going? Niid a draiver?» «I don’t now. I need for 2 Night a Hotel. Maybe you can help me?”. Ich begleite ihn zu seinem kleinen Stand mit 2 Stühlen und einem Computer. Bevor ich es vergesse. Ich habe seeeehr kurzfristig beim Surfcamp La Point gebucht, und vor Montag habe ich kein Bett bekommen. Das heisst, ich muss 2 Nächte irgendwo übernachten und habe kein Plan wo. Ich gehe mit ihm zu seinem Stand und fragt mich nach paar Sachen was meine Unterkunft so haben sollte. Nach ein paar Telefonate zeigt er mir eine Homepage. «Very Chip for yu my frend. Only 80$» Entschuldigung bitte was??!!?! Hat er gerade 80$ gesagt? Für diesen Mist? Ich frage ihn nach alternativen und schaue gleichzeitig selber kurz im Tripadivsor nach. Schnell wurde ich fündig. Jedoch etwas ausserhalb, aber mit einem Fahrzeug in 15min schnell im Zentrum. Ich sage ihm er solle mich dort hinfahren und versuche noch alles Mögliche um einen guten Fahrpreis zu bekommen. Die Sri Lankaner sind etwas hartnäckiger mit dem Handeln.

Müde im Hotel angekommen, es ist mittlerweile schon nach 2 Uhr morgens und bin schon gute 10h Stunden unterwegs, versuche ich ein Zimmer zu bekommen. Mit dem Satz «Yes Sir we have a Room for you. It’s 75$ per Night», Schlucke ich erstmals. Ich mache Ihm darauf aufmerksam das bei Tripadvisor den selben Raum für 55$ gefunden habe. Er lässt nicht nach. Wenn ich schon genug dafür bezahlen muss, möchte ich es mir au zuerst ansehen. Er gibt mir den Zimmerschlüssel und der Nachtwächter zeigt mir das Zimmer. Nickend bestätige ich, dass ich dieses Zimmer nehme und ein Arbeiter bringt mir die Sachen hoch. Als die Tür zu geht habe ich nur noch eines vor. Endlich eine verdammte warme Dusche zu nehmen. Wie lange ist es her, dass ich angenehm warm duschen konnte? Das letzte Mal war es vor 8 Wochen. 8 Wochen lang habe ich aus einem Gartenschlauch mich abgewaschen. Okey, es war nicht der Gartenschlauch vom Gärtner, aber manchmal kam es mir so vor. Über Mittag habe ich mich verbrannt und wenn Nachts unter die Dusche gesprungen bist hast du dich verfroren.

Die erste Nacht habe ich fantastisch geschlafen. Noch verschlafen ziehe ich den Vorhang auf und traue meine Augen nicht. Wo bin ich den hier gelandet? Vor der Nase eine Baustelle, Neblig, regnerisch, alles andere als einladend! Ich ziehe den Vorhang wieder zu und gönne mir erstmal eine warme Dusche bevor es dann runter zum Frühstück geht. Im Zimmer wieder angekommen wage ich mich erneut einen Blick aus dem Hotel zu werfen. Naja der Regen ist noch da, aber immerhin hat sich der Nebel verzogen. Man sieht auch den Strand, jedoch nicht lohnenswert da er hauptsächlich nur aus grossen Felsen besteht. Ich packe meine sieben Sachen und mache mich auf dem Weg Richtung Stadtzentrum.

 

Unterwegs werde ich von einem Einheimischen angehalten und fragte mich wo es langgehe. Offen wie ich bin, erzähle ich ihm meine Geschichte und das ich auf der Suche nach einer Lokalen SIM-Karte bin. Er führt mich zu einem Tuk-Tuk und erzählt mir während der Fahrt seine Lebensgeschichte und das man ja auf die Abzocker aufpassen sollte. Denn, viele verlangen 10'000 Sri Lanka Rupien für eine einfache SIM-Karte. Locals bezahlen gerade mal die Hälfte. Nach 5 Minuten fahrt erklärt er mir das gleich um die Ecke einen Laden hat. Bedanke mich herzlich, gebe dem Fahrer 500 Rupien und nach paar Meter fange ich an nach zu Rechnen… Moment mal… Irgendetwas stimmt hier doch nicht. Ich nehme mein Handy aus der Hosentasche und tippe im App die Zahlen ein. 100 Sri Lanka Rupien = 0.65 Franken ca. Das kann ja nicht sein das eine SIM-Karte gute 65 Franken kosten kann. Im Laden angekommen frage ich nach und lachend sagt er: «Junge, du bist verarscht worden». Na toll, ich habe den Fahrer zu viel gegeben und eine SIM-Karte habe ich immer noch nicht. Der nette Mann, hoffe ich jetzt mal, erklärt mir einen Weg, der in 5min. Fussweg einen Laden erreichen kann.

 

Unterwegs sind mir vor allem zwei Sachen aufgefallen. Ich bin weit und breit die einzige weisseste Person. Viele gaffen mich an, als würde ich ein Ausserirdischer sein. Die einen Lachend und anderen mit einem sturen Gesichtsausdruck. Und das zweite, die BUSFAHRER. Die kennen keine Bremsen und je lauter die Hupe ist desto mehr Platz macht man denen.

Im Laden angekommen werde ich freundlich von dem Herrn in Empfang genommen. Sieht so aus das hier selten bis gar nie ein Touri vorbei streunert. Mit Händen und Füssen versuche ich ihm zu erklären, dass ich eine Lokale SIM-Karte brauche. Zeige ihn mit meinem Finger auf mein Handy und ziehe meine SIM-Karte raus. Er zeigt mir ein Blatt mit den Preisen und Datenvolumen an. Vor lauter Unfassbarkeit vergesse ich weiter zu reden. 21GB für 1'500 Rupien?? Das sind ja nur um die 10 Franken. Ich tippe auf der Linie mit den 21GB. Man weiss ja nie was passiert.

 

Aus dem Laden, mittlerweile versucht die Sonne sich durch die dicken Wolken durchzukämpfen, laufe ich die Strasse weiter Richtung Zentrum. Es vergehen keine 2 Minuten schon haltet der erste TukTuk Fahrern neben mir. «Where you going?» «To the Centre» «I drive you!» «How much?» «300 for you». Hm was solls viel verlieren kann ich ja nicht und er sieht etwas vertrauenswürdiger als der vorherige Fahrer aus. Gute 10min war ich unterwegs und er lässt mich gegenüber vom Bahnhof Colombo aussteigen. Freundlich gebe ich ihm die 300 und im gleichem zug fragt er nach einer Zigarette. Ich verneine, denn ich rauche ja nicht. Wütend und fluchend rast er davon.

Jetzt muss ich mich erstmal erkundigen wie wo was hier läuft. Umzingelt von Lärm, Dreck, Abfälle und Chaos, laufe ich den Strassen entlang. Gehe in diverse Läden hinein, schaue mir die Sachen an und jedes mall, wenn ich aus den Laden gehe ohne etwas zu kaufen schreien sie mir nach. Keine Ahnung was das soll, aber vielleicht gehört sich das hier dazu? Oder ich mache mich gerade unbeliebt. 

Ich schlendere weiter an den Strassen entlang hi und da mal durch eine Seitengasse. Und was mir jedes mall als erstes in die Augen stechen, ist der ganze Müll. Egal wo man hinschaut überall liegt Müll, Müll und nochmal Müll. Und da es immer wieder regnet und die Abwasserkanäle im besten Zustand sind, verteilt sich das ganze noch schön auf den Strassen. Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt… im Internet suche ich nach Sehenswürdigkeiten nach. Nach einem Ort wo man sich wenigstens vom Regen schützen kann und in Ruhe einen Kaffee trinken kann, ohne das alles zwei Minuten jemand dich blöd anhaut.

Auf einmal spüre ich einen leichten schlag auf meiner rechten Schulter. Erschrocken zucke ich zusammen und drehe mich vorsichtig um. Hinter mir ein grinsender älterer Sri Lankaner. «You need help?» Im Grunde eigentlich ja schon. Ich frage ihm nach einem gemütlichen Ort um den Regen zu entweichen. Wir kamen ins Gespräch und laufen der Hauptstrasse hinunter. Ganz entsetzt fragt er mich dann, ob ich schon in einem Tempel war. Ich schüttle schüchtern langsam den Kopf. Mit dem Satz «Junge du hast glück das du mir über dem Weg gelaufen bist», folge ich ihm und lasse mich überraschen wo er mich nun hinbringt. Wir laufen kreuz und quer durch die Stadt, habe viele andere schöne und weniger schöne Dinge gesehen. Mit einem Tuktuk fahren wir in eine Region das viele vermeiden, oder irgendwie der Staat keine Interessen hat dies zu ändern.

 

Nicht vor langer Zeit wurde Sri Lanka von einem schweren Tsunami getroffen. Und genau zu diesem Ort führte er mich hin. Ich bin erschrocken, entsetzt, ich kann es nicht in Worten fassen wie die Leute leben müssen. Zum ersten Mal sehe ich mit meinen eigenen Augen, live, wie das Leben in einer 3. Welt, das Leben in einer selbstgebauten Hütte aus Blech und Holz hergeht. Kein Licht, kein Strom, kein fliessendes Wasser, keine Hygiene. Und trotzdem lachen die Menschen. Es geht nicht lang, denn es spricht sich schnell um das ein weisser in ihrem Viertel herumtreibt, sind wir nach nicht einmal 5 Minuten von 30 Leuten halbwegs umkreist worden. Zum Glück habe ich einen Einheimischen auf meiner Seite der das ganze beruhigen kann. Mit seinen Worten «It’s time to go», steigen wir in das Tuktuk und flüchten halbwegs von der Menschenmasse. Vorbei an den Frischmarkt, probiere ich viele Früchte aus das ich noch nie gesehen habe, einen verdammt geilen Fisch und viele unzählige andere Dinge die ich nicht weiss was es ist. Nach 4h Führung lädt er mich nähe Bahnhof wieder aus. Ich gab ihn ein wenig Trinkgeld für die nette Geste, Mit dem Tuktuk Fahrer musste ich noch laut streiten, weil er meiner Meinung nach viel zu viel Geld verlangt. Als er immer lauter und lauter wird, bis schliesslich die Passanten mich anschauen als wäre ich ein Verbrecher, gebe ich ihm das Geld und suche das weite. Lekomio ich habe von Sri Lanka etwas anders erwartet. Wo sind die freundlichen Menschen von denen immer erzählt wird? Solange sie das Geld bekommen sind die Leute überfreundlich.

Ich mache mich auf den Weg zurück zu meiner Unterkunft. Laufe vorbei an einem Frischmarkt vorbei der ich lieber nicht gesehen hätte. Fisch- und Essensreste liegen verstreut am Boden, Katzen und Hunde, die abgemagert etwas zu essen versuchen. Menschen, die in der halben Öffentlichkeit ihren Geschäft errichten. Ernsthaft?! Es wird mir zu viel und nicht nur das stehe ich auch noch in einem Kot mit einem Mix aus Fisch und Abfall rein. Okey mir reicht es. So schnell wie möglich zurück ins Hotel. Mit gemischten Gefühlen lasse ich mich in das Bett fallen und mache ein kurzes Nickerchen.

 

Gegen den Abend informiere ich mich ein bisschen um die Weiterfahrt nach Ahangama. Es gibt einen Expresszug der auch in Mount Lavinia anhält. Das wäre nur 5 Minunten Autofahrt von mir entfernt und ich muss mir den ganzen stress am Hauptbahnhof nicht antun. Am Empfang frage ich nach den Abfahrtszeiten der Züge und bestelle mir noch einen Fahrer. Mit den Worten der netten Dame, «Sir hier die Infos, aber man kann sich nicht 100% sicher sein. Besser wäre es, wenn sie vor Ort nachfragen.» Packe ich meine Sachen und mache nochmal einen Spaziergang. Am Schalter angekommen erkundige ich mich um die Verbindungen. Toll, es gibt einen Zug der in Ahangama anhält. 10:45 Uhr sollte die Abfahrt sein, jedoch mit Verspätungen rechnen zu müssen. Der Preis 0.65Fr, zweite Klasse. Erste Klasse gibt es auf dieser Fahrt nicht. Auf dem wieder Rückweg zum Hotel knurrt wiedermal mein Magen. Ich sehe von weitem einen Subway. Kurzentschlossen laufe ich da hinein und bestelle mir 2 Menus. Wie viel mir das ganze gekostet hat? Dass darf man schon fast nicht erwähnen. Keine 7 Franken!

 

Mittlerweile ist es schon dunkel geworden. Busse mit bunten Neonbeleuchtung und Technosound aus der 80’ rasen durch die Strassen. Ich frage mich nur warum die jedesmal mit einer überhöhten Geschwindigkeit und einem nicht ganz ungefährlichen Manöver durch die Strassen donnern. Zudem auch noch die Türen offen sind.

Als Abschluss vom Tag, Skype ich noch mit meiner Schwester unendlich lang. Gefühlte 4 Stunden. Gut war es mal wieder über Gott und die Welt mit einer vertrauten Person zu reden.

Mit guter Zuversicht und Hoffnung auf schöne Strände mit viel Palmen und Wellen, packe ich mein Rucksack und begebe mich zum Bahnhof Mount Lavinia. Dort angekommen erfahre ich das der Zug gute 3h Verspätung hat. Der Grund weiss niemand wieso. Mir bleibt also nichts anders übrig als mich an einer der Bänke breit zu machen und warten bis der Zug eintrifft. Rede mit Locals und andere Reisende über alles was uns gerade in den Sinn kommt. Ich erfahre viele gute, so wie auch traurige Momente. Dann, eine vermummte Stimme ertönt aus den zerfallenen Lautsprecher. Die Leute stehen auf und machen sich ready um einzusteigen. Der Schaffner kommt aus dem Gebäude, «2. Class at the front, fast please!». Ich eile mit meinem Surfboard und 2 Rucksäcke nach vorne. Als der Zug eintrifft merke ich das der Zug schon fas aus allen Nähten platzt. Die 2. Klasse ist schon voll und in der 3. Klasse stehen die Leute in den Gängen. Mit meinen Sachen steige ich als letztes ein und verschaffe mir einen kurzen Überblick. Schnell ist mir klar, dass ich gar keine andere Wahl habe als zwischen zwei Zugabteile irgendwie gemütlich zu machen. Der Zug fährt los und ich habe meine Sachen noch nicht verstauen können. Die Türen, die bleiben offen. Ich schaue über den Sitzen nach, ob ich mein Brett irgendwo hinlegen kann. Fehlanzeige. Alles belegt. Ich klemme mein Brett hinter einer Tür und gleichzeitig nehme ich noch den halben Zug auseinander. Sorry.

 

Ich schaue auf den Fahrplan, gute 2.5h geht die Fahrt. Stelle mir sicherheitshalber einen Wecker ein und mache mich im Gang gemütlich. Hi und da wage ich einen Blick aus der Türe. Schon krass. In der Schweiz würde so etwas nie im Leben gehen und hier ist das selbstverständlich. Immer wieder laufen Strassenverkäufer an mir vorbei. Man kann Getränke und kleine Snacks kaufen. Während der Fahrt sehe ich viele Dinge, die mir ein Lächeln im Gesicht zaubern oder auch manchmal zum Nachdenken grübelt. Der Zug fährt meistens am Indischen Ozean entlang. Auf der eine Seite sieht man das schöne weite mit Stränden und Palmen auf den andere, heruntergefallenen Baracken die gerade nur 5 Meter von den Gleisen entfernt sind. Und wenn das schon nicht genug wäre, sieht man auch noch Familiengräber.
Gute 1,5 Stunde bin ich jetzt schon unterwegs. Der Zug leert sich langsam und habe endlich Platz in einer diesen alten Lederstühle hin zu setzen. Im gleichen Abteil 3 weitere Locals. Mutter und zwei junge Mädchen. Immer wieder Lächeln sie mich an. Auf einmal höre ich ein Knipsen. Das Knipsen einer Handykamara. Ich schaue das Mädchen links schräg gegenüber und siehe da. Mit einem Handy in der Hand läuft sie knallrot an.
  Blöd wenn man versucht ein Foto zu machen und es vergessen hat, dass es nicht auf lautlos ist. Wir kommen ins Gespräch. Sie 21 Jahre und ihre Kollegin 19. Beide Studentinnen in Galle und können perfekt fliessend Englisch. Die Mutter, die versteht kein Wort und lacht einfach mit. Sie quetschen mich mit Fragen aus und erzählen alles Möglich was wir über uns wissen. Galle, ihre Station um auszusteigen. Bevor sie weg sind, machen wir noch ein Selfie und wurde bei Ihnen eingeladen mal essen zu kommen oder falls ich eine Übernachtung brauche. Leider werden wir uns nie mehr wiedersehen.

Es gibt keine Lautsprecher die, die nächste Station vorausgesagt wird. Ich frage die Leute um mich und immer wieder schaue ich aus dem Fenster raus. Ahangama, endlich. Einer der gerade auch aussteigt hilft mir mit dem Gepäck.

 

Ich kann es kaum warten morgen endlich wieder auf dem Brett zu sein!



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Kommentare: 2
  • #1

    Mami (Freitag, 09 Dezember 2016 08:05)

    As vivido muchas cosas

  • #2

    Sonia Ramírez (Freitag, 09 Dezember 2016 08:34)

    Vaya experiencia.... muy peligroso todo....cuídate y muchos besos